Susanne Straeter

Gedichte ber

Liebe
Wahrheit
Tod
Leben


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Der Boden unter deinen Fen

Hast du schon einmal beachtet,
wo entlang du gehst?
Was deine Fe berhren,
auf welchem Grund du stehst?

Oder eilst durch Zeit und Raum.
Deine Fe nehmen ihren Halt nicht wahr.
Sprst den Boden und dich selber kaum.
Du bist haltlos. Sonderbar.

Fhl bewut, schaue hin,
erfreue dich daran,
dass jeder Schritt, dass jeder Grund
ein Wunder auch sein kann.

Ein Weg gepflastert, steinig dort,
dort mit grobem Sand.
Warmer Asphalt im Sonnenlicht.
Im Wald mit Moos und Farn am Rand.

Erkunde ihn, den Wanderweg im Berg.
Erfhl den Sand am Meer.
Spr jeden Schritt, verlangsam dich.
Und gib dich selber nicht mehr her.