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KARIN AHRENS
Assessor jur. / Geschftsfhrerin
u.a. Modehaus Schneider in Fulda

Mein Sinn des Lebens:

Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist zweifelsohne die Frage der
Menschheit schlechthin durch alle Zeiten hindurch. Vermehrt fragen
wir nach dem Sinn des Lebens, wenn wir feststellen mssen, da
Kriege Leben und Vlker zerstren, Menschen sich gegenseitig
vernichten und Grausamkeiten die Welt zu beherrschen scheinen.
Ebenso geht es uns als Individuen, da wir speziell dann vermehrt
nach dem Sinn unseres persnlichen Lebens fragen, wenn wir
Trauer, Schmerz, Verlust, Niederlage u. . erfahren mssen.



Gerade deshalb mu ich mir als Person die Frage nach dem Sinn
meines Lebens klar beantworten knnen, um trotz negativer
Lebenserfahrungen eine Antwort zu haben, die es mir ermglicht,
meine Existenz im Ganzen grundstzlich zu bejahen und in ihr Sinn
zu sehen, um in Freude, Hoffnung und Zutrauen mein Leben zu
meistern und nicht an ihm zu verzweifeln und zugrundezugehen.
Mein Leben besteht aus vielen sehr unterschiedlichen Bereichen,
vielen -Rollen, Aufgaben und Pflichten mu und will ich bernehmen.
Aber die unterschiedlichen Ttigkeiten - die Arbeit etwa - machen
nicht den eigentlichen tieferen Sinn fr mein Leben aus.



Aus der Komplexitt meines breit gefcherten Lebensalltages
mchte ich eine innere Befriedigung empfinden knnen. An den
Lebensaufgaben, die sich stellen, mchte ich meine Persnlichkeit
entwickeln und entfalten drfen gem den Gaben und Anlagen, die
mir mitgegeben wurden, d. h., ich mchte mir insoweit gesetzte Ziele
auch verwirklichen. Das ist Aufgabe und Suche, die gewi durch
unsere ganze Zeit geht, die es ermglicht, sich ein Leben lang zu
entwickeln und die Person zu werden, die wir nach unseren Anlagen
sein sollten. Nur dann sind wir glcklich, zufrieden, erfolgreich u.v.
mehr, nur dann empfinden wir Lebensfreude, Kraft und Vertrauen.



Ich glaube insoweit, da meine Existenz nur dann Erfllung und
somit Sinn finden kann, wenn ich den Versuch unternehme, mich
aller Talente, Schtze, Begabungen, Fhigkeiten und Eigenschaften,
die mir von unserem Schpfer mitgegeben worden sind, wrdig zu
erweisen, indem ich sie nutze, gut verwalte und vermehre und dies
in Verantwortlichkeit nicht nur zum eigenen Wohl.




Dabei habe ich den Wunsch, wie in einem Gebet

von Dr. Reinhold Niebuhr ausgedrckt:


Gott gebe mir Gelassenheit,
hinzunehmen, was nicht zu ndern ist.

Mut, zu ndern, was ich ndern kann.

Und Weisheit,
zwischen beidem zu unterscheiden.